WETTER
Um qualitativ hochwertiges Heliskiing zu bieten braucht man bestimmte Zutaten.
Zu den beeinflussbaren Faktoren zählen:
Erfahrene und freundliche Guides die das Gelände optimal und sicher nützen,
Erfahrene und freundliche Piloten und gut gewartete, leistungsfähige Helicopter.
Ein gute Unterkunft mit gutem Essen, saubere Zimmer und kein störender Lärm in der Nacht.
Eine gute Organisation mit motivierten und freundlichen Mitarbeitern, die wissen, dass der Kunde König ist.
Ein wesentlicher Faktor, den man nicht beeinflussen kann, ist das Wetter. Es nützen alle obigen Faktoren nicht viel, wenn der Pulverschnee nicht in ausreichender und guter Qualität vorhanden ist. Unser Ziel bei KHS ist, dem Gast Pulverschnee im unverspurten Gelände zu bieten. Dies geht nur, wenn wir ausreichend Niederschläge haben und diese vor allem regelmäßig kommen. Wichtig dabei ist, dass Phasen mit Niederschlägen kurz und ergiebig sind, und diese dann bald durch schönes Wetter abgelöst werden. Der richtig Mix ist entscheidend.
Der Gast hat aber nicht viel davon, wenn er in ein Gebiet kommt, in dem die Gesamtniederschlagsmenge im Winter sehr hoch ist, er aber aufgrund der ständigen Niederschläge nur im Wald fahren kann, weil oberhalb der Waldgrenze die Sicht für den Piloten nicht ausreichend ist.
Ja ! Es kann auch zu viel Schnee geben. Massive Niederschläge erschweren die Fortbewegung enorm, und durch die erhöhte Schneelast steigt die Lawinengefahr. Zudem kann man bei sehr viel Schnee nur noch steile Hänge fahren, weil man sonst ganz einfach stecken bleibt. Steil kann man dann aber nur noch bedingt im Wald fahren, weil im offenen Gelände die Lawinengefahr ab einer gewissen Hangneigung zu hoch ist.
Es sollte während des Winters nicht regnen. Am Anfang des Winters, nach den ersten Schneefällen ist Regen durchaus erwünscht, weil dadurch die Bindung der Schneedecke mit dem Untergrund verbessert wird.
Nachfolgend sehen Sie einige Weltwetterkarten, die Ihnen die Auswahl Ihrer weltweiten Wunschdestination erleichtern soll. Da man ja mit Flugzeugen fast jeden Ort der Erde erreichen kann. Wenn Sie alle Fakten zusammenzählen, ist die Chance auf guten Pulverschnee in unserem Gebiet am höchsten. Sehen Sie nachfolgend wieso:
Am Anfang eine kurze Info zur Orientierung auf den Wetterkarten. Die Alpen liegen ca. auf 47 Grad N, Vancouver auf 49 Grad N und Atlin auf 59 Grad N.

Das Schlechtwetter wird durch Tiefdruckzellen gemacht. Hier eine Übersicht, wo sich die meisten Tiefdruckzellen bilden. Die Europäischen Zellen werden zwischen Island und Grönland gebraut - die Amerikanischen Tiefdruckzellen in den Aleuten - zwischen Alaska und der russischen Pazifikküste. Bedingt durch die Erdrotation haben wir auf der Nördlichen Halbkugel ein Westwetter. Das heißt, unsere Aleuten-Tiefdruckzellen wandern tendenziell nach Westen - zu uns in Atlin.
Annual mean = Jahresdurchschnittsdruck. Das selbe dann für Dezember - Februar und März bis Mai.










Und so sieht das Ganze dann in der realen Welt aus. Ein Weltsattelitenbild mit einem ordentlichen Tiefdruckgebiet im Golf von Alaska. Der 22.4.2003 war ein Dienstag und wir sind nicht geflogen. Am Mittwoch war dann herrlicher Pulverschnee und die Gäste konnten 11 Abfahrten mit 9090 Höhenmetern im Wann-River Valley geniessen.
